Bedarfsanalyse zur Entwicklung von Software und anderen Services für Forschungsdatenmanagement
DOI:
https://doi.org/10.17192/bfdm.2025.2.8737Schlagwörter:
Bedarf, Data Stewardship, Datenzyklus, Datenphasen, Kategoriensystem, Personas, User Stories, Qualitative Inhaltsanalyse, Leitfadengestütztes Interview, Design Thinking, Annotation, Rechtemanagement, Schnittstellen, Automatisierung, Software-AnforderungenZusammenfassung
Beteiligte im Datenzyklus brauchen Software für Forschungsdatenmanagement (FDM), um Daten FAIR zu machen. Die Entwicklung bedarfsgerechter FDM-Software erfordert ein tiefes Nutzerverständnis. Zur Erfassung von Erfahrungen und Erwartungen im Datenzyklus wurden 15 Interviews mit Data Stewards und Forschenden durchgeführt. Die Befragten erwarten von FDM-Software für heiße Forschungsdaten vor allem Annotationsfunktionen, abgestuftes Rechtemanagement, An- und Einbindung weiterer Software sowie Automation. Anhand der kategorisierten Interview-Aussagen wurden drei Personas modelliert (Dr. Steward, Gloria Giver, Tom Taker) und persona-spezifische User Stories als Vorformen von Software-Anforderungen formuliert. Die Interview-Aussagen und Personas sind nützlich für die Entwicklung von FDM-Software und weiteren FDM-Services wie Informations-Materialien, Schulungen und Beratungen.
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